UPdate GALLERY UG 

(haftungsbeschränkt)

Wendy Hack

Im Krausfeld 7 | 53111 Bonn

+49 ( 0)163-216 1408

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Öffnungszeiten//

Mi.Do.Fr. 14-18.00 Uhr

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CREATION OF A DIALOGUE

Mit Gabriele Angel Leinenbach

Suat Sensoy und Elmar Diks

in Landwood Art Museum, Chengdu, China

vom 30.September bis zum 30. November 2019

 

 

8. Juni 2019, Bonner Rundschau, S. 30

Tibet-Gletscher schmelzen dahin

Foto-Schau des chinesischen Künstlers und Umweltaktivisten Jin Ping

03. Mai 2019 IHK Bonn/Rheinsieg

Ausstellung: Art Transfer Bonn -Chengdu

Mit Gabriele Angel Leinenbach, Suat Sensoy und Elmar Diks

https://www.ihk-bonn.de/branchena-zservicesregion/die-wirtschaft/die-wirtschaft/die-wirtschaft-einzelansicht/article/kreativ-durch-den-digitalen-wandel.html 

Deutschland Funk zu Gast in der Update GALLERY

Radiobeitrag am 24.04.2019, in der Sendung "Tag für Tag"

Ausstellung CrossOver

mit Hanne Draeger und Franz Heinbach

Jesus steigt vom Kreuz, 

https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2019/04/24/jesus_steigt_vom_kreuz_die_bonner_ausstellung_cross_over_dlf_20190424_0950_b6746758.mp3

3. Oktober 2018

Interview Domradio zur

Ausstellung GlanzStücke

 

Suat Sensoy mit

Dagmar Peters vom Domradio Köln

 

 

 

 

Wir glauben nicht an Zufälle!

The Blue Lotus 14 Bonn issue  

Published on Sep 25, 2018  

"An issue dedicated to the German city of Bonn, and my travels there. Martin"

barton

Zeitungsmagazin

für Kunst, Kultur, Literatur & Architektur

No 10 | März 2018

Kreatives Galeriekonzept

Ein Artikel der digitalen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 16.02.2019

http://sz.de/1.4331752

Feuilleton, 16.02.2019 

Kunstmarkt 


Unbekannt, aber teuer 
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Von Till Briegleb 

Was wäre los, wenn in Paris eine große Retrospektive von Marc Chagall, Francis Bacon oder Amedeo Modigliani gezeigt würde? Die Schau befände sich im Louvre oder im Grand Palais, und es würden Absperrgitter für die Publikumsmassen in die Straße gestellt sowie riesige Banner im Stadtraum hängen. Und was geschieht, wenn Zao Wou-Ki eine Retrospektive in Paris erhält? Sie findet im städtischen Museum für Moderne Kunst statt, die Absperrgitter vor dem Haus stehen da, weil das Haus gerade renoviert wird, Wartezeit gleich null, und außerhalb Frankreichs las man kaum eine Rezension der Schau "L'espace est silence", die am 6. Januar in aller Stille zu Ende ging. Aber was ist daran so erstaunlich? 

Blickt man auf die Preisrankings des Kunstmarkts, dann steht Zao Wou-Ki auf einem Niveau mit Chagall, Bacon und Modigliani rund um Platz 15 der teuersten Künstler weltweit. 2017 setzten die Werke des Malers 80 Millionen Dollar um, doch im Herbst letzten Jahres wurde von Sotheby's in Hong Kong ein Gemälde Zao Wou-Kis plötzlich für 65,2 Millionen Dollar versteigert. Das große Triptychon "Juin - Octobre 1985", das der taiwanesische Unternehmer Chang Qui Dun 2005 noch für 2,3 Millionen Dollar gekauft hatte, brachte ihm 2735 Prozent Gewinn. Dabei erzielten Zao Wou-Kis Gemälde vor 2000 maximal sechsstellige Preise, 2013 lag der Rekord für ein Werk des Künstlers bei 14,7 Millionen Dollar, 2017 stieg er auf 17,5 Millionen - und ein Jahr später davon das Vierfache? 

Dem 2013 verstorbenen Maler gelang nie wirklich der Sprung in die Topmuseen 
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Aus europäischer Perspektive ist dieser rasante Aufstieg Zao Wou-Kis in die Sphären, wo goldene Hammerschläge für Schlagzeilen sorgen, so erstaunlich, weil den 2013 verstorbenen Maler außerhalb von Fachkreisen im Westen kaum jemand kennt. In Frankreich, wohin der in Peking geborene Zao 1947 emigrierte, genießt er eine gewisse Prominenz als Vertreter des Informel, als Kollege von Pierre Soulanges oder Hans Hartung, Freund von Henri Michaux und des ebenfalls in China geborenen amerikanischen Architekten Ieoh Ming Pei. 

Aber selbst in seiner Wahlheimat gelang ihm nie wirklich der Sprung in die Topmuseen, geschweige denn in anderen Ländern. In den vergangenen 20 Jahren stellte der zuletzt in der Schweiz lebende Maler überhaupt nur selten und dann vornehmlich im Galerienformat aus. Zwar erhielt er zu Lebzeiten 1994 den japanischen Premium Imperiale, den höchstdotierten Kunstpreis der Welt, und er war auch einmal auf der Biennale in Venedig zu sehen. Aber seine Popularität garte in Europa und Amerika trotzdem auf Sparflamme - wie seine Preise. 

Die Übersichtsschau in Paris liefert auch nicht wirklich schlagende Gegenargumente für diesen Status. Zao Wou-Kis über Jahrzehnte nur dezent variierter Stil basierte auf der Verbindung von gestischer Zufallsmalerei in der Tradition abstrakter Nachkriegskunst, bereichert um Andeutungen chinesischer Kalligrafie, Tusche- und Landschaftsmalerei. Für einen Platz im Pantheon der Superabstrakten zwischen Jackson Pollock und Victor Vasarely fehlt dieser Kunst die singuläre Prägnanz, jedenfalls aus europäischer Sicht. 

Der Sotheby's-Asienexperte Felix Kwok, der in Hong Kong an der Rekordauktion von "Juin-Octobre 1985" beteiligt war, hat für die überraschende Preisdynamik dann auch eine weniger eurozentrische Erklärung: "Der Anstieg der Popularität von Zao Wou-Ki muss in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden - dem Aufstieg moderner asiatischer Kunst als Sammlerkategorie. Das ist weit mehr der Grund als seine persönliche Erfolgsgeschichte." 

Seit 2000 explodiert die Kunstmarkttätigkeit im asiatischen Raum 
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Tatsächlich gibt es seit der Jahrtausendwende eine explodierende Kunstmarkttätigkeit im asiatischen Raum, speziell in Hongkong und China. Allerdings bezog diese sich im hohen Preissegment lange ausschließlich auf traditionelle chinesische Kunst, die immer astronomischere Preise erzielte. Zhang Daqian oder Qi Baishi etwa, die weißbärtigen Priester chinesischer Gelehrtenmalerei von idealer Natur, stiegen dank chinesischer Sammler in die Top 3 der Auktionserlöse auf. Dort haben sie 2017 Andy Warhol und Claude Monet verdrängt und belagern nun Picasso als ewig Führenden des Geld-Index. 

Zeitgenössische Kunst aus China erlebte seit 2000 ebenfalls einen Boom, aber das war in den letzten Jahren doch mehr ein Ausstellungs- denn ein Auktionstrend. Zeng Fanzhi, der aktuell einzige lebende chinesische Künstler in der Geld-Top 50, ist ganz am Ende der Liste angesiedelt, hat einmal in diesem Jahrhundert ein Bild für 17,5 Millionen Dollar versteigert gesehen, und hinter ihm klingeln nicht so viele Rekorde lebender Maler aus China. 

Dass sich am wichtigsten Auktionsort Asiens, in Hongkong, wo laut Sotheby's die entscheidenden Sammler Zao Wou-Kis zuschlagen und angesiedelt sind, jetzt so viel Geld ausgerechnet mit diesem Exilkünstler verdienen lässt, hat vermutlich mit seiner einmaligen Mittlerrolle zu tun. "Die nahtlose Verschmelzung von westlicher und östlicher Nachkriegsabstraktion erlaubt es dem Werk Zao Wou-Kis, kulturelle Grenzen zu überwinden und sich eine große internationale Aufmerksamkeit zu sichern", sagt Felix Kwok, von solchen Künstlern gäbe es weltweit nicht so viele. 

Tatsächlich muss man Zao Wou-Ki wohl als den wichtigsten Brückenkopf zwischen sehr unterschiedlich gearteten Märkten verstehen. War der westlichen Avantgarde- und Boheme-Moden verpflichtete Künstler mit Wohnsitz in Paris in früheren Zeiten wenig gelitten im Land seiner Eltern, so findet das in Asien zuletzt gewachsene Interesse potenter Sammler an außerasiatischer Kunst in ihm den perfekten Kompromiss. 

Und während in Europa immer wieder von Krisen, Verlusten und Einbrüchen zu lesen ist, die den Kunstmarkt heimsuchen und die Wertschöpfung durch Gemäldekauf in Misskredit bringen, sprechen Kunstmarktexperten wie Roman Kräussl von der Luxembourg School of Finance von China als einem Markt, der die Kunst als Spekulationsobjekt erst gerade richtig entdeckt. Mögen zu einer Francis-Bacon-Ausstellung im Guggenheim Bilbao auch 300 000 Leute reisen, so schießen dafür die Preise seines weit weniger gefragten Zeitgenossen Zao Wou-Ki dramatisch in die Höhe - während Bacons Bilder in den letzten Jahren auch mal deutlich unter Schätzpreis versteigert wurden. 

China ist ein Markt, der Kunst als Spekulationsobjekt gerade erst richtig entdeckt 
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Diese Schere zwischen Publikums- und Kunstmarktinteresse für einen Maler zwischen den Kulturen hat seine Ursachen zwar in dem neuen kommerziellen Gravitationszentrum in Asien. Und dieser Trend wird laut Felix Kwok im Falle Zao Wou-Kis mit dem letzten Rekordergebnis auch nicht zu Ende sein. Aber bis jetzt beansprucht Zao Wou-Ki den saloppen Titel "Teuerster Maler, von dem Sie noch nie etwas gehört haben", auch relativ konkurrenzlos, jedenfalls, wenn es um Malerei der Moderne geht. Falls er posthum doch noch echte Berühmtheit erlangt, dann vielleicht als Vorbote einer großen Entzweiung. Der alte Kunstmarkt-Grundsatz, dass große Museumspräsentationen die besten Preisbeschleuniger sind, hat mit Zao Wou-Kis Erfolg wohl deutlich an Bedeutung verloren. 

Bonner Rundschau 30.08.2017:

"Bereicherung de Bonner Kunstszene"...

Im Jahre 1911, als der große Expressionist August Macke sein Atelier in der geschichtsträchtigen Bornheimer Straße bezog und seine Karriere als Maler und Bildhauer startete, wurde zur gleichen Zeit das Gebäude in der Bonner Altstadt "Im Krausfeld 7" erbaut. Die neue Update GALLERY hat hier bereits die sanierten Räumlichkeiten bezogen. Am kommenden Samstag öffnet die Galerie mitten in der Bonner Kunstszene ab 17.00 Uhr offiziell ihre Tore für Besucher. Auf knapp 90 qm werden hier regelmäßig Werke zeitgenössischer  Kunst präsentiert. Angeführt wird die erste Ausstellung von namhaften Künstlern aus China wie Li Gang (Fotografie, Videokunst), Liu Shiyuang  (Skulptur) sowie der zur Zeit in Shanghai lebenden deutschen Künstlerin Christiane Monz (Fotografie, Malerei).

Die beiden Galeristinnen Wendy Hack und Maren Bosbach machen es sich zur Aufgabe, ihre Leidenschaft zur Kunst mit

Künstlern und Kunstinteressierten zu teilen, in dem sie nationale und internationale Talente fördern und mittels eines

neuen Präsentation-Konzeptes fördern.

Bonner Rundschau 07.09.2017:

"Spagat zwischen den Kontinenten".... Die neue Bonner Galerie

eröffnet mit chinesischer Kunst.....